Liebe Schwestern und Brüder,
 
in Zeiten, in denen wir soziale Kontakte vermeiden müssen und keine gemein­samen Gottes­dienste mehr feiern können, laden wir dennoch zum gemeinsamen Beten ein! Auch wenn wir örtlich getrennt sind, können wir gemeinsam beten.
 
Papst Franziskus lädt dazu ein, sich seinem Rosenkranzgebet am Freitag, 27.3.2020, 18.00 Uhr, auf dem (leeren) Petersplatz in Rom anzuschließen, auf das auch der Segen „Urbi et orbi“ folgen wird.
 
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die kath. Bistümer Limburg und Mainz habe sich inzwischen verabredet, während der Corona-Krise mit einem ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr zum Gebet - jede/r für sich und doch verbunden miteinander – einzuladen.
 
Einige Kirchengemeinden haben sich nun schon auf die 18.00 Uhr-Zeit eingestellt, andere möchten sich der größeren ökumenischen Gemeinschaft um 19.30 Uhr anschließen.
 
Wir laden ein, jeden Abend, wenn um 18.00 Uhr die Kirchenglocken seit Jahr­hunderten zum Angelusgebet läuten, gemeinsam zu beten, aneinander zu denken und all die Menschen, die leiden oder um die wir uns sorgen miteinzubeziehen.
 
Bei uns in der Pfarrei St. Laurentius (konkret in unserer Pfarrkirche St. Stephan) läuten die Glocken sowieso um 18.00 Uhr zum „Angelus“/Abendgebet.
 
Wir werden uns aber auch dem aktuellen „Corona-Läuten“ der EKHN und der Bistümer Limburg und Mainz anschließen, verbunden mit der Einladung, zu dieser Zeit füreinander und in gewisser Weise auch miteinander zu beten.
 
Ihnen allen weiterhin viel Gesundheit, Geduld und Segen!
Herzliche Grüße,
Kath. Pfarrei St. Laurentius Dreieich
Erik Wehner; Pfr.

"Mit dem Martinsläuten wollen wir ein Gebetsnetzwerk im Bistum Mainz knüpfen", sagt der Mainzer Weihbischof und Generalvikar Udo Markus Bentz. Weil in Zeiten der Corona-Pandemie öffentliche Gottesdienste und gemeinsame Gebetszeiten untersagt wurden, sind alle Gläubigen des Bistums Mainz dazu aufgerufen, das tägliche Angelus-Läuten zu einem gemeinsamen Gebet zu nutzen, eine Kerze aufzustellen und sich mit allen Christinnen und Christen im Gebet und dem Martinsläuten zu verbinden. Wie unser Bistumspatron, der Hl. Martin, teilen wir unser Leben, unsere Sorgen und unsere Hoffnung.

Unter dem folgenden Link kann das Video aufgerufen werden:

https://www.youtube.com/watch?v=N9_SCjDWoBo

Liebe Gemeindemitglieder,
 
ich hoffe euch und Ihnen geht es einigermaßen…wobei ich mich schon fast nicht mehr traue diese Frage/Floskel zu schreiben…wie soll es einem schon in dieser Zeit gehen?…
 
Es gibt momentan viel digitale Angebote für Impulse, so hat auch das Bistum Mainz Exerzitien im Alltag in digitaler Form erarbeitet:
 
Wir leben in kontaktreduzierten, erschütternden und belastenden Zeiten - in denen wir dann auch noch auf Gottesdienste und gemeinsames Gebet in unseren Kirchen verzichten müssen. Ein Angebot zur geistlichen Unterstützung in dieser Notzeit wollen die Alltags-Exerzitien in der Krise sein, die das Zentrum für Glaubensvertiefung und Spiritualität im Bistum Mainz unter www.hoffnung.online anbietet.
 
 
Ein Aspekt der liturgischen Tagestexte wird darin ausgelegt und durch Fragen zur Besinnung und einen Impuls ergänzt. Dies soll zur persönlichen Besinnung, aber auch zum (telefonischen oder digitalen) Austausch in der Familie, mit Freunden/Nachbarn oder Menschen in der Kirchengemeinde anregen.
 
 
Wer in seinem Umfeld keine geeignete Austauschperson hat, kann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! um Vermittlung eines solchen Kontaktes oder eine Begleitung in den Exerzitien bitten.
 
 
Wir wünschen uns allen, dass wir in diesen Tagen immer tiefer einen Zugang zu unseren ganz persönlichen aber auch gemeinsamen Quellen der Kraft und Hoffnung finden.
 
Ganz liebe Grüße und bitte melden, wer reden möchte.
 
 
Bis dann
Susanne Mohr, Gemeindereferentin
 

 

Liebe Schwestern und Brüder,
„Fürchtet euch nicht“ steht seit vielen Jahren am Kirchturm unserer Pfarrkirche St. Stephan.
Aus technischen Gründen leuchtet der Schriftzug der Lichtinstallation der Dreieicher Künstlerin Margarete Habernoll schon seit längerem leider nicht mehr.
Das ändert aber nichts an seiner Botschaft.
„Fürchtet euch nicht“ ist einer der häufigsten Sätze der Bibel, denn das Wort Gottes kennt die Nöte der Menschen.
In einer unübersichtlichen Situation, bei Bedrohungen oder wenn wir eine Situation nicht kennen, nicht einschätzen können, bekommen wir Angst, fürchten wir uns.
Das ist „normal“. Das ist menschlich. Das ist sogar in unserer evolutionären Ausstattung so „programmiert“.
Jetzt ist so eine Situation.
„Fürchtet euch nicht“ möchte uns das Wort Gottes, die Botschaft der Bibel, jetzt in dieser Situation zurufen.
Wie vielen biblischen Personen in schwierigen oder unübersichtlichen Situationen gilt uns diese Zusage Gottes, diese biblische Grundaussage: Fürchtet euch nicht.
Das will nichts verharmlosen und heißt auch nicht, dass schon alles „glatt gehen wird“. Die Bibel ist nicht naiv.
Aber das heißt, dass uns in allem und trotz allem die Zusage Gottes gilt: „Ich bin bei dir. Ich gehe mit dir. Deshalb: „Fürchte dich nicht“.
Manchmal droht die Angst vor etwas fast größer und schlimmer zu werden als die Bedrohung selbst.
Es reicht, wenn wir mit einer Gefahr verantwortungsvoll umgehen. Aber sie soll uns nicht rund um die Uhr Angst machen.
Die aktuellen Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus sind Vorsichtsmaßnahmen, die gerade eine Zuspitzung der Situation verhindern oder zumindest abbremsen sollen.
Sicher ist es wichtig, wenn wir daran mitwirken und physisch „Abstand“ von einander halten, um das Risiko einer Weitergabe des Virus zu minimieren.
Doch können wir gerade in dieser Zeit durch das Gebet und die christliche Gemeinschaft miteinander verbunden sein, einander stärken, füreinander beten, auch wenn wir uns nicht an einem Ort treffen können.
Hierfür möchten wir Ihnen einige Ideen nahelegen, die aus den aktuellen Aushängen ersichtlich werden.
„Fürchtet euch nicht“ sagt uns Gott durch sein Wort zu.
Wir wissen nicht wir sich die Dinge entwickeln. Aber wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott mit uns durch diese Zeit geht.
So wünschen wir Ihnen eine stabile Gesundheit, Geduld, Zuversicht, Gottes Segen und Stärkung und alles Gute!
Herzliche Grüße,
Pfarrer Erik Wehner

 

Liebe Gemeindemitglieder,

 

wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass möglichst wenige Menschen dem Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus (COVID19) ausgesetzt werden.

 

DESHALB FINDEN AB SOFORT VORERST KEINE GOTTESDIENSTE STATT!

 

Unsere Kirchen St. Stephan, St. Laurentius und Heilig-Geist stehen für das persönliche Gebet offen.

Ebenso fallen bis auf weiteres alle Veranstaltungen der Pfarrei aus und die Pfarrzentren sind geschlossen!

Das Pfarrbüro ist zu den Öffnungszeiten per Telefon und E-Mail erreichbar!

Pfarrer Wehner und Kaplan Reddimasu sind über das Pfarrbüro und E-Mail, Gemeindereferentin Mohr ist über die bekannten Telefonnummern und per E-Mail zu erreichen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit uns über das Notfalltelefon 0151 – 111 01 933 Kontakt aufzunehmen.

 

Herzlichste Grüße

Pastoralteam der Pfarrei St. Laurentius Dreieich

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